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Aktuelle Projekte

  • 2017  |  Neue Studie untersucht Mängel bei Wärmepumpenanlagen
    IFB-17556
    Fast ein Drittel aller Mängel bei Wärmepumpenanlagen sind irreparabel. Im Durchschnitt liegen die Mängelbeseitigungskosten bei knapp 13.500 Euro. Zu diesen Ergebnissen gelangt eine Sachverständigenumfrage des Instituts für Bauforschung e.V. Die Studie im Auftrag des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) untersucht die Fehlerhäufigkeit bei der Planung und Ausführung von Wärmepumpen. Darüber hinaus gibt sie Handlungsempfehlungen, um die Bauqualität zu verbessern.

    Weitere Infomationen:
    https://www.bsb-ev.de/presseservice/pressemitteilungen/detail/treten-fehler-auf-wirds-teuer-neue-studie-untersucht-maengel-bei-waermepumpenanlagen/



  • 2017  |  Neu: Baumängel und Risiken beim Dachgeschossausbau in Mehrfamilienhäusern
    IFB-17553
    Wohnraum ist vielerorts knapp, insbesondere im städtischen Bereich. Dabei steigt die Nachfrage stetig, bevorzugt in zentraler Lage. Allerdings ist das Angebot begrenzt. Um mit vergleichsweise geringem Aufwand neuen Wohnraum zu schaffen, bietet sich der Ausbau von bisher nicht genutzten oder nicht ausgebauten Dachgeschossen bestehender Mehrfamilienhäuser an.

    Allerdings gibt es beim nachträglichen Dachgeschossausbau einiges zu beachten, damit Wohnraum mit nachhaltiger Wohnqualität entsteht und Mängel und Schäden vermieden werden.

    Vor diesem Hintergrund widmeten sich das Institut für Bauforschung e.V. und der Bauherren-Schutzbund e.V. der Problematik Dachgeschossausbau im Rahmen der kürzlich veröffentlichten Kurzstudie.

    Download:
    https://www.bsb-ev.de/typo3temp/secure_downloads/2293/0/6aca3b647ab469b50f2161d2f2887d1480bb032a/20171010_Kurzstudie_Baumaengel_beim_Dachgeschossausbau_in_MFH.pdf

  • 2016  |  Fortsetzung:: „Untersuchung der Erforderlichkeit einer Verlängerung der Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei Bauwerken sowie Planungs- und Überwachungsleistungen hierfür"
    IFB-15100
    Im Oktober 2015 wurde das Institut mit der Erstellung einer Studie beauftragt um die Frage zu klären, ob und in welchem Umfang eine Verlängerung der gesetzlichen Verjährungsfrist für Mängelansprüche von mehr als fünf Jahren nach § 634a Absatz 1 Nummer 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches angezeigt ist.
    Zu ermitteln war, wie häufig auf einen Baumangel zurückzuführende Schadensfälle an Bauwerken nach mehr als fünf Jahren auftreten und um welche Schadenssummen es sich dabei handelt. Mit Blick auf eine mögliche Beschränkung des Anwendungsbereiches einer Verlängerung der Verjährungsfrist war zudem zu hinterfragen, ob bestimmte Mängel dabei überproportional häufig auftreten.
    Ergänzend sollte analysiert werden, wie sich die Beweislage nach mehr als fünf Jahren entwickelt und welche Beweisprobleme durch den Zeitablauf vermehrt auftreten können.
    Zudem war zu prüfen, wie häufig in der derzeitigen Praxis eine Verlängerung der Verjährungsfrist sowohl bei Verbraucherbauverträgen als auch bei Bauverträgen zwischen Unternehmern vereinbart wird und welche Gewerke diese in der Regel umfasst.

  • 2016  |  Fortsetzung: Handbuch „Baukultur und Klimaschutz“
    IFB 15201
    Unter dem Titel „Baukultur und Klimaschutz - Energetische Erneuerung von Bestandsgebäuden und -quartieren unter Berücksichtigung baukultureller Qualitäten" hat das Institut für Bauforschung e. V für das Land Niedersachsen ein Handbuch erarbeitet, das beispielgebende Bauprojekte in und für Niedersachsen aufzeigen soll.
    Hier werden bereits realisierte energetische Sanierungsprojekte der letzten fünf Jahre dargestellt, die vor allem durch ganzheitliche, kreative und innovative Lösungsansätze auf der technisch-konstruktiven Ebene und/oder auf der Quartiersebene vorbildhaft sind. Die Beispiele zeigen zudem, wie auch mit energetischen Bestandssanierungen die baukulturellen stadt- bzw. quartierstypischen Gestaltqualitäten beibehalten werden können.
    Das Ziel des Ministeriums ist, mit diesem Handbuch und der anschließenden langfristig geplanten Vortragsreihe nicht nur Fachleuten, sondern insbesondere auch einer interessierten Öffentlichkeit zu vermitteln, wie mit intelligenten Lösungen baukulturelle Qualitäten auch bei Klimaschutzmaßnahmen erhalten bleiben können.

  • 2016  |  Überarbeitung der Baustofflisten der Landeshauptstadt Hannover
    IFB-15563
    Die Bedeutung der Nachhaltigkeit für das Bauen erfordert zunehmend belastbare Aussagen und Bewertungen zu Gesundheits-, Umwelt-, Ökobilanz- und Lebenszyklusdaten von Bauprodukten. Die Gesundheits- und Umweltwirkungen von Bauprodukten sind somit integrale Bestandteile einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik. Bei der Umsetzung der ambitionierten Energieeinspar- und Nachhaltigkeitsziele müssen zukunftsfähige Lösungen auch von hoher ökologischer Qualität der verwendeten Bauprodukte gekennzeichnet sein. Relevanz besitzen dabei insbesondere Aussagen zur Herstellung, Verarbeitung, Nutzung und Entsorgung der Bauprodukte, die über den Lebenszyklus des Gebäudes betrachtet werden.
    Für die Anforderungen an die Bauprodukte sind die EU-BauPVO, die Landesbauordnungen und zur Orientierung die Musterbauordnung heranzuziehen sowie verschiedene Bewertungssysteme und Instrumente des Bundes, der Länder und Kommunen.
    Die an Planung und Bau beteiligten Akteure haben die Pflicht, die technischen Entwicklungen zu berücksichtigen, die Anforderungen und Bedarfe aus rechtlichen und technischen Entwicklungen zu beachten, evaluierte Erkenntnisse und Ergebnisse aus Vergangenheit und Gegenwart kritisch zu werten bzw. für Anpassungen zu nutzen und nationale Standards des Gesundheits- und des Umweltschutzes sowie der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen durch ihre Entscheidungen zu sichern.
    Die Landeshauptstadt Hannover verwendet derzeit verschiedene Instrumente mit unterschiedlichem Bearbeitungsstand zwischen 2001 und 2015. Vor diesem Hintergrund haben die beteiligten Fachbereiche den Auftrag formuliert, diese (UVP-) Baustofflisten zu überarbeiten und zu ergänzen, da sie zukünftig als internes Instrument bzw. Grundlage der ökologischen Bewertung aller Fachbereiche dienen sollen.

  • 2016  |  Bericht: „Analyse von Zahlungsplänen aus Bauverträgen mit Verbrauchern“
    IFB 16552
    Zur Realisierung von Neubauvorhaben, privater Bauherren, bedarf es einer Regelung des Vertragsverhältnisses zwischen dem Besteller und dem Auftragnehmer mittels eines Bauvertrages.
    Die Analyse der auf dem Markt vorhandenen Bauverträge und die entsprechende Beratung hat für den Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) einen hohen Stellenwert. Mit seinem Ratgeber „Prüfsteine zum Bauvertrag" hat er bereits vor längerer Zeit ein wirksames Instrument für private Bauherren entwickelt, das diese in die Lage versetzt, wichtige Regelungslücken innerhalb eines Bauvertrages zu erkennen. Darüber hinaus hatte der BSB in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem IFB bereits im Jahr 2010 100 Bauverträge mit Verbrauchern untersucht
    Bei dieser Untersuchung konnten typische Risiken für Verbraucher bei der Vertragsgestaltung auf Grundlage einer breiten Datenbasis identifiziert werden. Diese Untersuchung ergab, dass bei 51% der untersuchten Verträge, die Zahlungspläne (gemessen am Zahlungsfortschritt bei Rohbaufertigstellung) zum damaligen Zeitpunkt unausgewogen waren bzw. keine Zahlung nach Baufortschritt gewährleisteten.
    Der Bauherren-Schutzbund e. V. betrachtete es daher als notwendig, Zahlungspläne innerhalb von Bauverträgen mit Verbrauchern gesondert und gleichzeitig vertiefend zu untersuchen. Das IFB wurde daher 2013 erstmalig beauftragt, diese Untersuchung vorzunehmen und Zahlungspläne innerhalb von Bauverträgen zu analysieren. Gegenstand der Untersuchung waren 100 Zahlungspläne aus Bauverträgen mit Verbrauchern, die im Rahmen von Angeboten oder Vertragsschlüssen von Generalunternehmern oder Generalübernehmern als Vertragspartner bundesweit an private Bauherren übergeben bzw. mit diesen abgeschlossen wurden.

  • 2016  |  Studie: Kostenvergleich Keller aus Betonfertigteilen versus Bodenplatte
    IFB-16537
    Zum Thema „Kostenvergleich zwischen Keller und Bodenplatte“ hat das Institut für Bauforschung e. V. erstmals im Jahr 2008 im Auftrag der Initiative Pro Keller e. V eine Untersuchung durchgeführt. Basierend auf dieser Studie beauftragte der Verband BetonBauteile Bayern im Bayerischen Industrieverband Steine und Erden e. V. das IFB mit einer Aktualisierung, die neben der Betrachtung der Bautechnik insbesondere die Entwicklung der entsprechenden Kostenkennwerte beinhalten sollte.
    Als Grundlage für den aktuellen Kostenvergleich diente exemplarisch ein freistehendes Einfamilienhaus, das sowohl mit Unterkellerung (Variante 1) als auch ohne Unterkellerung bzw. mit einer Bodenplatte (Variante 2) untersucht wurde.
    Die für den Kostenvergleich relevanten Daten (Maße, Flächen, Massen) sind in den Abbildungen 1 und 2 (Kellergrundriss, -schnitt) dargestellt.

  • 2016  |  NEU: "Analyse von Bau- und Leistungsbeschreibungen für Ein- und Zweifamilienhäuser"
    IFB-16553, Gemeinschaftsprojekt: Bauherren-Schutzbund e.V. und Institut für Bauforschung e.V.
    Die Qualität von Bau- und Leistungsbeschreibungen als Teil von Bauverträgen bietet häufig Anlass zur Kritik, ist häufig in Verbraucherschutzkreisen zu hören. Ist die Kritik begründet, und welches sind die Kritikpunkte?

    Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie wurde das Institut für Bauforschung e. V. vom Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) beauftragt, zu analysieren, inwieweit die auf dem Markt befindlichen Bau- und Leistungsbeschreibungen den „Mindestanforderungen an Bau- und Leistungsbeschreibungen für Ein- und Zweifamilienhäuser" der „Initiative kostengünstig qualitätsbewusst Bauen" entsprechen. Hierfür wurden 100 Baubeschreibungen, die im Rahmen von Angeboten oder Vertragsverhandlungen an potentielle Bauherren oder Erwerber übergeben wurden, analysiert und systematisch ausgewertet.

    Den Langtext der Studie finden Sie hier zum Download: https://www.bsb-ev.de/studien/analysen-und-studien/

    Download: weitere Informationen

  • 2016  |  Verlängerung bis 2018: Sennestadt-Sanierungsmanagement
    IFB-15580
    Die Sennestadt ist ein, nach den Entwürfen des Stadtplaner Bernhard Reichow entstandener Stadtteil Bielefelds mit circa 21.000 Einwohnern. .Am Reißbrett entstanden und umgesetzt nach dem Prinzip der „organischen Stadtbaukunst“ ist sie ein Musterbeispiel für die Architektur der Nachkriegszeit. Grundlage des Sanierungsmanagements sind die Rahmenbedingungen des KfW-Programms 432 „Energetische Stadtsanierung“ zur Umsetzung des Integrierten Quartierskonzeptes
    „Vitamine für das Wirtschaftswunder aus Oktober 2013.
    Initiiert wurde das Sanierungsmanagement durch die Projektgruppe aus Stadtwerke Bielefeld, Stadt Bielefeld (Umweltamt und Bauamt) und der Sennestadt GmbH, die auch die Koordination des Projektes übernommen hat.
    Neben alberts.architekten BDA bildet das Institut für Bauforschung e.V.. die Arbeitsgemeinschaft des Sanierungsmanagements.
    Ziel der Arbeitsgruppe ist die nachhaltige Umsetzung des vorliegenden Integrierten Quartierskonzeptes innerhalb des Projektprozesses unter Wahrung des Wohls der Bewohner und Nutzer sowie des Erhalts der einzigartigen Baukultur im Sinne der festgelegten
    Klimaschutzziele. Den Einzeleigentümern, Baugemeinschaften sowie Wohnungseigentümergemeinschaften wird eine ganzheitliche Beratung zur Gebäudesanierung angeboten, die kontinuierlich Unterstützung bei der Planung, Finanzierung und Umsetzung der energetischen und sonstigen Sanierungsmaßnahmen bietet.

  • 2016  |  NEU Mängel und Schäden bei Einzelmodernisierungsmaßnahmen
    Die Anzahl von Mängeln bei der Modernisierung von Bestandsgebäuden ist hoch. Insbesondere Einzelmaßnahmen haben daran einen zunehmenden Anteil. Vor diesem Hintergrund haben das Institut für Bauforschung e.V. und der Bauherren-Schutzbund e.V. in einer Kurzstudie Zusammenhänge und Folgen solcher Modernisierungsmaßnahmen untersucht und an Fallbeispielen dargestellt. „Grundsätzlich ist der vollumfänglichen Modernisierung eines Gebäudes Vorzug zu geben“, so eine der Aussagen der Studie. In vielen Fällen sei dies jedoch nicht gewünscht oder nicht möglich, vielfach vor allem aus finanziellen Gründen. „Eine sinnvolle Alternative kann deshalb die Modernisierung in aufeinanderfolgenden Schritten sein, bei der Einzelmaßnahmen im Zusammenhang geplant und in entsprechender zeitlicher Abfolge durchgeführt werden“, betonen die Experten in der Studie. Sowohl die Auswahl, Kombination und Reihenfolge der Maßnahmen als auch die Verwendung der Materialien und Systeme in den Maßnahmen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Im Bereich der Baukonstruktion betreffen die Wechselwirkungen insbesondere Statik, Abdichtung und Materialverträglichkeiten. Im Bereich der Bauphysik sind es insbesondere Wechselwirkungen in den Bereichen Wärme- und Feuchteschutz, Luftdichtheit und Wärmebrücken, die zu beachten sind. Diese sollten in ausreichendem Maße im Planungs- und Bauprozess berücksichtigt werden. „Eine genaue Bestandsaufnahme des Bestandsgebäudes und die detaillierte Planung von Modernisierungsmaßnahmen ist daher unerlässlich, um langfristig Mängel und Schäden zu vermeiden und die positiven Effekte der Maßnahmen vollumfänglich nutzen zu können“, so das IFB als Verfasser der Studie.

    https://www.bsb-ev.de/studien/analysen-und-studien/